Die sonnigen, warmen und trockenen Bedingungen der Rebberge im Naturpark Pfyn-Finges bieten einen idealen Lebensraum für seltene und spezialisierte Arten wie den Wiedehopf. Dieser charismatische Vogel findet hier Nahrung und Brutmöglichkeiten – vorausgesetzt, es gibt ausreichend naturnahe Strukturen.
Um die Biodiversität in den Weinbergen zu fördern, setzt der Naturpark auf gezielte ökologische Massnahmen: einheimische Sträucher, Hecken und Hochstamm-Obstbäume werden gepflanzt, Blumenwiesen angesät, Holz- und Steinhaufen angelegt und Trockenmauern saniert. Diese Aufwertungen unterstützen eine naturnahe Bewirtschaftung der Rebflächen und schaffen neue Lebensräume. Im Fokus stehen seltene Vogelarten wie Wiedehopf, Heidelerche und Zaunammer. Gleichzeitig profitieren viele andere Tier- und Pflanzenarten von den Massnahmen.
Das Gebiet des Naturparks Pfyn-Finges umfasst etwa 20 % der kantonalen Rebfläche. Deshalb spielt er eine zentrale Rolle bei der Förderung der Biodiversität im Weinbau. Mit Unterstützung der Schweizerischen Vogelwarte berät der Naturpark interessierte Weinbauerinnen und Weinbauern bei der Planung und Umsetzung biodiversitätsfördernder Massnahmen. Auch bei nicht mehr bewirtschafteten Rebflächen werden mit interessierten Besitzern Lösungen für eine ökologische Aufwertung entwickelt.
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