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		<title>Werden Sie aktiv | Naturpark Pfyn-Finges</title>
		<link>https://www.pfyn-finges.ch/?id=129</link>
		<description></description>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 07:43:41 +0200</pubDate>
		<category>Naturpark Pfyn-Finges</category>
		<item>
			<link>https://www.pfyn-finges.ch/de/aufgaben-des-naturparks/erhalten-und-aufwerten/werden-sie-aktiv/naturfoerderung-in-gemeinden-1046</link>
			<title>Naturförderung in Gemeinden</title>
			<description>&lt;p&gt;Wie lassen sich Siedlungsräume ökologisch aufwerten und gleichzeitig attraktiv für Mensch und Natur gestalten? Mit dieser Frage setzt sich der Naturpark Pfyn-Finges seit vielen Jahren intensiv auseinander. Die wichtigsten Erfahrungen und Erkenntnisse wurden nun im Magazin «Naturförderung in Gemeinden» publiziert.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.pfyn-finges.ch/de/aufgaben-des-naturparks/erhalten-und-aufwerten/werden-sie-aktiv/einheimische-blumenwiesen-fuer-mehr-biodiversitaet-827</link>
			<title>Einheimische Blumenwiesen für mehr Biodiversität</title>
			<description>&lt;h4&gt;&lt;strong&gt;Tipps zur Einsaat und Pflege&lt;/strong&gt;&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Der Boden darf in seinem ursprünglichen Zustand belassen werden. Am buntesten und schönsten entwickelt sich eine Blumenwiese an einem sonnigen Standort mit einer dünnen Humusschicht (Oberboden). Künstliches Abmagern durch Abhumusierung oder Einarbeiten von Sand und Kies usw. ist meistens nicht nötig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Saatbeet-Vorbereitung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Umwandlung eines Rasens in eine Blumenwiese&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;Zuerst wird der Rasen tief gemäht.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Mehrmaliges «Kreuz und Quer»-Vertikutieren, damit schafft man genügend Platz im Boden für die Blumen-Saat.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;2 - 3 Wochen nach der Bodenbearbeitung beginnt die Spontanflora «Beikraut» schon wieder zu spriessen: Das keimende Beikraut lässt sich am einfachsten mit Hilfe eines Gartenrechens oder eines Kräuels beseitigen. Diese oberflächliche Bearbeitung sollte bei Bedarf im Abstand von einigen Wochen wiederholt werden. Achtung: Die Fläche darf danach nicht mehr tief bearbeitet werden (max. 3cm).&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Nach der ersten tiefen Bodenbearbeitung sollte sich der Boden bis zur Saat mindestens 4 Wochen lang absetzen können.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;Bei einer neuen, nicht bewachsenen Fläche kann der Boden lediglich oberflächlich bearbeitet werden um das aufkommende Beikraut zu beseitigen (wie Punkt 3 oben).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Saat&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ideal ist die Zeit zwischen März und Mitte Mai oder Mitte August bis Oktober. Die angegebene Saatmenge darf nicht überschritten werden, kann sonst zu einer Gräserdominanz führen. Am besten wird dann eingesät, wenn der Boden feucht ist, damit aufkommender Wind die Samen nicht so leicht wegwehen kann.&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;Das benötigte Saatgut wird halbiert.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Dann besät man mit der ersten Hälfte des Saatgutes die ganze Fläche in Längsrichtung. Das Saatgut wird oberflächlich ausgestreut. In einem zweiten Arbeitsgang wird nochmals die ganze Fläche in Querrichtung mit dem Rest des Saatgutes besät.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die frische Saat darf weder zugedeckt noch eingearbeitet werden.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Geduld haben&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wildkräuter brauchen 4 bis 8 Wochen Zeit, ehe sie auskeimen. Das spontan wachsende Beikraut ist jedoch schon nach 2 bis 3 Wochen sichtbar. Eine neu ausgesäte Blumenwiese blüht erstmals nach einer Überwinterung, d.h. im zweiten Jahr. Die Pflanzen stecken zuerst alle Energie in die Wurzeln. Deshalb sieht eine Neuanlage im Aussaatjahr eher schlecht aus und der Deckungsgrad ist ungenügend. Beim flüchtigen Betrachten sieht der Laie im Aussaatjahr nur Beikraut. Das muss so sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beikraut&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Jäten verursacht im Aussaatjahr mehr Schaden als Nutzen. Deshalb niemals jäten. Invasive Neophyten sollten entfernt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bewässerung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine frisch gesäte Blumenwiese darf auch bei grosser Trockenheit nicht bewässert werden. Die meisten Blumen haben eine lange Keim- und Auflaufphase. Deshalb sollten Blumensaaten nicht bewässert werden, da ansonsten nur die Beikräuter&amp;nbsp;und die Gräser gefördert werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Säuberungsschnitt im Aussaatjahr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sobald kein Licht mehr auf den Boden fällt, ist es Zeit für den ersten Säuberungsschnitt. Dies trifft etwa 8 Wochen nach der Aussaat zu, wenn der Bestand etwa kniehoch aufgewachsen ist. Die Schnitthöhe beträgt etwa 8 cm (min. 6 cm). Das Schnittgut wird sorgfältig zusammengenommen und muss unbedingt entsorgt werden. Der Säuberungsschnitt kann auch mit einem hochgestellten Rasenmäher mit Fangsack durchgeführt werden. Je nach Bodentyp und Nährstoffangebot sind im Aussaatjahr mehrere Säuberungsschnitte nötig (alle 1 bis 2 Monate). Der Säuberungsschnitt bringt wieder Licht zu den sich am Boden befindenden Blumenrosetten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schnecken&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie lieben auskeimende Wildpflanzen. Die Tiere sind aber meist so anständig, dass sie nie den ganzen Bestand vernichten. Also keine Schneckenkörner streuen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Pflege nach der ersten Überwinterung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Schröpfschnitt: NUR bei üppig wachsenden Wiesen. Ab April, wenn die Vegetation ca. 20 cm hoch ist, lohnt sich ein erster Schnitt. Damit werden die dominierenden Arten, meist Gräser, etwas gebremst.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Heuschnitt: Der erste Heuschnitt ist je nach Standort nach dem Verblühen der wichtigsten Gräser angebracht, d. h. etwa ab Mitte Juni. Das Schnittgut (Bodenheu) wird 1-3 Tage auf der Fläche getrocknet und kann dann als duftendes, strukturreiches Tierfutter genutzt werden.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Räumungsschnitt: Im Frühherbst, ca. Mitte September, sollten Blumenflächen geschnitten und das Schnittgut abgeführt werden. Die Wiese darf weder frisch gemäht noch ungemäht eingewintert werden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Damit die Vielfalt an Insekten, Vögeln und Kleintieren nicht auf einen Schlag ihren Lebensraum verliert, lohnt es sich, einen Altgrasstreifen stehen zu lassen: 1/3 der Wiese wird nicht gemäht, wobei jedes Jahr ein anderer Drittel stehen gelassen wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tipp für einen höheren Artenreichtum&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am meisten Arten können sich in einer Blumenwiese entwickeln, wenn der erste Schnitttermin jedes Jahr etwas variiert: Man darf durchaus in einem Jahr schon Ende Mai den Heuschnitt auf einem Teil der Fläche machen, wenn man im nächsten Jahr mit dem Heuen bis Ende Juni warten kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quellen: Otto Hauenstein Samen AG OHS, Tipps zu Blumen. info@hauenstein.ch; www.hauenstein.ch; &lt;a href=&amp;quot;https://www.hauenstein.shop/de/news&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Hauenstein &amp;gt; Blumenwiese&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.pfyn-finges.ch/de/aufgaben-des-naturparks/erhalten-und-aufwerten/werden-sie-aktiv/die-ebenen-des-lebensnetzes--oekologische-infrastruktur-938</link>
			<title>Die Ebenen des Lebensnetzes - ökologische Infrastruktur</title>
			<description>&lt;p&gt;Im Aufwertungsprojekts LBB – Landschaftspflege, Bevölkerungsschutz, Biodiversität werden die Natur- und Kulturflächen aufgewertet, erhalten und landwirtschaftlich genutzt. Dabei spielt die Förderung der ökologischen Infrastruktur eine wichtige Rolle. Anhand dieses Vorbildprojekts wird die ökologische Infrastrukturvorgestellt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.pfyn-finges.ch/de/aufgaben-des-naturparks/erhalten-und-aufwerten/werden-sie-aktiv/naturfoerderung-im-eigenen-garten-und-im-siedlungsraum-851</link>
			<title>Naturförderung im eigenen Garten und im Siedlungsraum</title>
			<description>&lt;p&gt;Hier finden Sie wichtige Elemente für ein vielfältiges und natürliches Siedlungsgebiet. Lassen Sie sich von verschiedenen Massnahmen zur Unterstützung von Biodiversität im Siedlungsraum inspirieren.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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			<title>Parkvogel: Wiedehopf </title>
			<description>&lt;p&gt;Der Naturpark Pfyn-Finges zeichnet sich durch seinen ornithologischen Reichtum aus. Mit dem nationalen Projekt, «Vogel des Parks», fiel seine Wahl auf den Wiedehopf als Symbolvogel unserer Region.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Wiedehopf liebt besonders die Landschaften des Rhonetals. Es ist ein seltener Vogel mit geringen Brutbeständen in der Schweiz. Die grösste Brutpopulation befindet sich im Wallis. Der Naturpark verpflichtet sich mit diesem Projekt, diese wunderschöne Art zu fördern und verschiedene Maßnahmen zu entwickeln, die ihren Erhalt begünstigen. Denn obwohl sie nachweislich bereits regelmäßig auf dem Gebiet des Naturparks brütet, bieten die Rhoneebene und ihre Hänge noch zahlreiche Möglichkeiten, ihre Präsenz zu verstärken.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.pfyn-finges.ch/de/aufgaben-des-naturparks/erhalten-und-aufwerten/werden-sie-aktiv/naturnahe-gestaltung-von-firmenarealen-124</link>
			<title>Naturnahe Gestaltung von Firmenarealen</title>
			<description>&lt;p&gt;Die &lt;a href=&amp;quot;https://www.naturundwirtschaft.ch&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Stiftung Natur &amp;amp; Wirtschaft&lt;/a&gt; fördert die naturnahe Gestaltung von Firmen-, Wohn- und Kiesarealen. Sie zeichnet vorbildlich gestaltete Areale mit einem national anerkannten Label aus und unterstützt Interessierte bei der Planung und Realisierung ihres Areals.&lt;br /&gt;
Der Naturpark Pfyn-Finges unterstützt interessierte Betriebe im Park, dieses Zertifikat zu erhalten.&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
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			<link>https://www.pfyn-finges.ch/de/aufgaben-des-naturparks/erhalten-und-aufwerten/werden-sie-aktiv/einheimische-straeucher--vielfaeltige-hecken-846</link>
			<title>Einheimische Sträucher - vielfältige Hecken</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer auf einheimische Sträucher setzt, kann nur profitieren!&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aufgrund ihrer Anpassung an die lokalen ökologischen Gegebenheiten bieten einheimische Sträucher viele Vorteile gegenüber exotischen Arten. Die einheimische Pflanzenvielfalt bieten in unserer Region eine breite Palette an Alternativen! Über 80 Arten von einheimischen Sträuchern können unsere Gärten aufwerten und als Naturhecken rund um die Grundstücke gepflanzt werden.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
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		</item>
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			<link>https://www.pfyn-finges.ch/de/aufgaben-des-naturparks/erhalten-und-aufwerten/werden-sie-aktiv/invasive-pflanzen-126</link>
			<title>Invasive Pflanzen</title>
			<description>&lt;p&gt;Exotische Pflanzen bedrängen unsere einheimische Flora und Fauna. Darum ist die Neophytenbekämpfung ein grosses Thema im Naturpark Pfyn-Finges. Sein Team geht gegen invasive Pflanzen vor,&amp;nbsp;&amp;nbsp;bildet interessierte Gemeinden sowie Privatpersonen aus und sensibilisiert die Bevölkerung zu diesem Thema.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
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