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Erleben Sie die Arbeit eines Forschers hautnah! Exkursionen für alle, die mehr wissen und von einem Spezialisten in die Geheimnisse der Natur eingeführt werden möchten. Kinder sind auf allen Exkursionen willkommen.
Platzzahl beschränkt! Anmeldung obligatorisch!
Preise:
| Erwachsene |
: |
CHF 25.- |
| Kinder |
: |
CHF 10.- |
| Familien |
: |
CHF 50.- |
Ausrüstung: Dem Wetter angepasste Kleidung, gutes Schuhwerk, Verpflegung und Getränke selber mithemen!
Amphibien 20. April 2012, 20.00 bis ca. 23.00 Uhr Der Pfynwald ist ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Während der Dämmerung und dem ersten Teil der Nacht führen wir Sie in die mysteriöse Welt dieser Tiergruppe ein.
Reptilien 28. April und 29. April 2012, 09:00 bis ca. 16:30 Uhr Im Laufe dieser Exkursion werden wir versuchen, einige Reptilien zu entdecken und ihre Lebensform zu verstehen. Die Smaragdeidechse, die eine Vorliebe für sonniges Brachland hat, die Ringelnatter, die am Teichufer jagt oder auch die Äskulapnatter, die eine Länge von 1.50 m erreichen kann.
Pflanzen des Parks – Botanik 6. Mai 2012, 8:30 Uhr bis ca. 16:00 Uhr Der Weg von Jeizinen nach Gampel führt durch eine abwechslungsreiche Kultur- und Naturlandschaft mit einer Vielzahl verschiedener Lebensräume. Die artenreichen Trockenwiesen und Weiden rund um Jeizinen bilden den Einstieg in eine Wanderung sozusagen von Mitteleuropa bis ans Mittelmeer. Die tiefer gelegenen Eichen- und Föhrenwälder sind reich an Orchideen und weiteren anderen botanischen Schätzen. Der Höhepunkt dieser Wanderung wird die Felsensteppe mit “blühendem“ Federgras und zahlreichen Arten aus südlicheren Gefilden wie der französische Bockshornklee oder der Diptam bilden.
Vögel im Rottensand 19. Mai 2012, 8:00 bis ca. 12:00 Uhr In Zusammenarbeit mit der Vogelwarte Schweiz machen wir uns auf die Entdeckungsreise um Vögel zu beobachten, welche im Rottensand und im Pfynwald nisten. Zurzeit wird viel unternommen um mehrere Vogelarten in diesen Auen- und Trockengebieten zu erhalten. Einige von Ihnen, wie zum Beispiel der Flussregenpfeifer, der Flussuferläufer oder der Wiedehopf, der Wendehals und sogar die Heidelerche sind in der Rhoneebene und in der gesamten Schweiz seltener geworden.
Der Waldbrand von Leuk 17. Juni 2012, 13:30 bis ca. 17:00 Uhr 9 Jahre nach dem verheerenden Brand oberhalb von Leuk sind verschiedenste Stadien der Wiederbesiedlung durch die Vegetation zu beobachten. Vielerorts sind die rosa Blütenteppiche des Roten Seifenkrauts bereits einem Jungwald gewichen, während manche Stellen noch immer nackt sind. Wie wird sich der Wald in den nächsten Jahrzehnten entwickeln? Wie lange wird es dauern, bis die letzten Spuren des Brands überwachsen sein werden. Die Exkursion mit Dr. Thomas Wohlgemuth der Eidg. Forschungsanstalt WSL gibt Auskunft über die Zukunft.
Insekten 29. Juli 2012, 10:00 bis ca. 17:00 Uhr Eine Exkursion in die faszinierende Welt der Insekten. Zusammen mit seiner Frau beobachtet Professor Jürg Zettel die Insekten der Region seit über 20 Jahren. Wir werden die Gelegenheit haben, mit ihnen das Verhalten von Grabwespen beim Nestbau zu beobachten und die Schönheit der lebenden Insekten - von Schmetterlingen und Wanzen bis zur Gottesanbeterin - sogar mit der Lupe zu erleben.
Fledermäuse 17. August 2012, 20:30 bis ca. 23:00 Uhr An diesem Abend kommen wir den Fledermäusen ganz nahe, wenn sie auf der Wasseroberfläche jagen und erfahren dabei auch einiges über ihre Lebensart. Beim näheren Betrachten erkennt man, dass diese kleinen Nachtsäugetiere eher sympathisch sind
Säugetiere 16. September 2012 Das Wallis besitzt eine vielfältige Tierwelt. So hat man bisher nicht weniger als 49 Säugetierarten nachgewiesen. Die meisten von uns haben sicher schon ein Reh oder einen Hirsch auf einer Lichtung überrascht, einen Igel oder eine Spitzmaus auf einem Weg gesehen. Aber viele der Säugetierarten bleiben uns zumeist verborgen. Deshalb laden wir alle ein, die Säugetiere des Pfynwalds zu entdecken.
Hirschbrunft 23. September 2012 Während der Hirschbrunft geht es im Wald majestätisch zu und her. Rivalisierende Stiere bekämpfen sich und beeindrucken durch ihr Röhren.
Geologie - Illgraben 6. Oktober 2012 Mit seiner tiefen Einbuchtung und dem Schuttkegel bildet der Illgraben den spektakulärste Wildbach der Alpen. Während der Exkursion versuchen wir die folgenden geologischen und geomorphologischen Prozesse des Illgrabens zu verstehen:
Welche Faktoren erklären die hohe Aktivität des Illbaches?
Wie kommt es zu Murgängen?
Wieso kann der Illgraben als „Beschützer“ des Pfynwalds gesehen werden?
Gämsbrunft 24. November 2012 Gämsen paaren sich im Winter. In den Monaten November und Dezember streiten sich die Böcke um die besten Geissen. Die Brunft ist ein äusserst interessantes Verhalten und man kann viel an der Körpersprache der Tiere ablesen. Auch wenn es nicht so laut wie bei den Hirschen zu und her geht, ist die Gämsbrunft doch immer sehr eindrücklich.
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