Park Natur entdecken Natur Geologie
Geologie
Geologie Regionaler Naturpark Pfyn-Finges
Die gesamte Landschaft wurde massgeblich von Gletschern geprägt. Noch heute sind zahlreiche Gletscher in unterschiedlicher Form zu finden. Insbesondere das Turtmanntal mit seinen vielen Blockgletschern steht häufig im Zentrum von Forschungsarbeiten. Beim Tal selber handelt es sich um ein alpines Hochtal, welches nur im Sommer öffentlich zugänglich ist.

Agarn-Meretschi

Der Talboden war früher sumpfig. Hiervon zeugen noch letzte Teiche und Seen.
Der südexponierte Hang mit seiner spärlichen Trockenvegetation unterscheidet sich vor allem in den unteren Teilen wesentlich vom viel stärker bewaldeten, nordexponierten Hang. Die vorgelagerten Bergketten reichen auf beiden Talseiten bis ca. 3'000 m.ü.M. Anschliessend folgen aber nördlich wie südlich des Haupttals – und immer noch im Parkperimeter oder direkt an dessen Rand – Gletscher und über 4'000 m hohe Gipfel. Insgesamt umfasst der Park alle Höhenstufen von 500 bis 4'142 m.ü.M.

Geologie im Pfynwald
Illgraben2
Die Landschaft zwischen Leuk und Siders zeugt von historischen Naturgewalten. Ein prähistorischer Bergsturz am rechten Rhoneufer hat eine fast kahle Platte mit steppenartiger Vegetation geformt. Die Bergsturzmasse bildet den Ursprung der Hügel im Pfyn
wald bis Siders. Schlussendlich haben die Murgänge des Illgrabens den Kegel von Susten geschaffen.

Die unterschiedlic
hen Lagen und die spezielle Topographie, die magere Erde und der feuchte Grund erklären die Vielfalt der Pflanzen verschiedenen Ursprungs in den Graslandschaften, Teichen und Mooren, Föhren- und Auenwäldern. Hirsch, Reh, Luchs, Biber, Steinadler, Wiedehopf und Felsenschwalbe geben sich hier ein Stelldichein.




 
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