Die roten Gewächse aus der grössten Weingemeinde des Oberwallis sind bei den Weinkennern seit Jahrzehnten ein Begriff. Die Salgescher haben es früh verstanden, den Ortsnamen mit ihren Produkten zu verbinden und dadurch dem Rotwein eine unverwechselbare Identität zu verleihen. Dieses Markenzeichen hat das Weindorf Salgesch aufblühen lassen.
Nach den Zweiten Weltkrieg begann der Wandel vom damaligen Bauerndorf zum gegenwärtigen Weindorf. 203 Hektaren Rebberg und über vierzig Weinbetriebe prägen heute den Salgescher Alltag.
Als Gemeindewappen trägt das Weindorf das Kreuz der Johanniter. Die Glaubensbrüder liessen sich im 13. Jahrhundert in Salgesch nieder, um im Sinne des Ordens eine Herberge für Pilger und Reisende zu errichten. Ob die Johanniter, die während rund 400 Jahren in Salgesch verweilten, den Standort des guten Weines wegen gewählt haben, ist zwar urkundlich nicht belegt, doch höchst wahrscheinlich.
Als Patron verehrten die Johanniter immer schon den hl. Johannes den Täufer, daher der Name Johanniter, und so war der Kirchenpatron in Salgesch schon seit den Johannitern immer der hl. Johannes gewesen. Der hl. Johannes wird jeweils am 29. August mit dem Kirchenfest geehrt, zu dem Pilger aus der ganzen Schweiz anreisen.
Die Lebensfreude der Salgescher Bevölkerung ist weit über unsere Landesgrenzen hinaus bekannt. Ob in den Hotels, den Restaurants oder den über 25 Weinkellereien der Gemeinde Salgesch, die Gastfreundschaft und die Freundlichkeit sind überall zu spüren.
Für uns Salgescher werden die Gäste schnell zu Freunden. Denn wir freuen uns, wenn unsere Freunde Salgesch immer wieder besuchen.